Aspartam – da scheiden sich die Geister

Disclaimer: Die Autorin ist Dipl.-Ing. (FH) Chemietechnik und stellt im folgenden Text eine kurze Übersicht über den o.g. Stoff aufgrund der aufgelisteten Quellen dar. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit sowie Primärquellenangaben.

Häufig findet sich in den von uns getesten Energydrinks der Süßstoff Aspartam. Sucht man danach auf Google, so kommt man vor allem auf Seiten, die einem erzählen wollen, wie gefährlich der Stoff ist. Privatumzug Winterthur darf der dann in meinem Energydrink sein? Häufig muss jedoch ernsthaft an der Seriösität solcher Seiten, Es gibt noch mehr lustige Themen rund um die Gesundheit, Es gibt aber auch viel mehr lustige Themen Schimmelpilz beseitigen hamburg

Zunächst einmal: Was ist Aspartam eigentlich?
Es handelt sich um einen Süßstoff mit einer im Vergleich zu Zucker (Saccharose) 200-mal höheren Süßkraft, daher in viel geringeren Mengen eingesetzt wird. (Quelle: http://www.efsa.europa.eu/de/faqs/faqaspartame.htm 1.)
Aspartam ist eine Art Kurzname. Man kann es auch als N-(L-α-Aspartyl)-L-phenylalanin- methylester (für Chemiker), H-Asp-Phe-OMe (für Biochemiker) oder auch E 951 (für die Lebensmitteltechniker) bezeichnen. Die zweite Schreibweise zeigt deutlich, dass es sich um ein Dipeptid der Aminosäuren Asparaginsäure und Phenylalanin handelt. -OMe sagt uns, dass wir einen Methylester vorliegen haben.

Und was haben wir jetzt davon? Ist das jetzt gesund oder giftig?
Das hängt nun davon ab, was in unserem Körper mit dem Stoff gemacht wird, wie er metabolisiert wird. Das wurde schon 1976 (etwa 11 Jahre nach Entdeckung) in ( R. E. Ranney, J. A. Oppermann, E. Muldoon, F. G. McMahon: Comparative metabolism of aspartame in experimental animals and humans. In: Journal of Toxicology and Environmental Health. 2, Nr. 2, 1976, S. 441–451, doi:10.1080/15287397609529445. http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/15287397609529445) dargestellt. Der Methylester wird in das Dipeptid Asp-Phe und Methanol gespalten. Das könnte man als Nebenprodukt beim Schnapsbrennen kennen, wovon sich schon einige eine Vergiftung geholt haben. Dafür müsste man laut (B. Madea, B. Brinkmann: Handbuch gerichtliche Medizin, Band 2. Verlag Springer, ISBN 3-540-66447-5, S. 523) etwa 0,1 g Methanol pro kg Körpergewicht zu sich nehmen.
Wieviel Aspartam nehme ich denn zu mir? Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) erklärt das recht gut auf ihrer Infoseite (http://www.efsa.europa.eu/de/faqs/faqaspartame.htm). Im Wikipedia-Artikel wird es äußerst nachvollziehbar zusammengefasst:

Der EU-Grenzwert wurde auf 40 mg/kg Körpergewicht/Tag festgesetzt. Praktisch bedeuten 40 mg/kg Körpergewicht für einen 70 Kilogramm schweren Menschen etwa 266 Süßstofftabletten oder – für einen 60 kg schweren Menschen – teilweise mehr als 36 Dosen (à 330 ml) einer mit Aspartam gesüßten Diätlimonade, die an einem Tag eingenommen werden müssten. Bei einem Diätgetränk, das Aspartam in der zulässigen Verwendungshöchstmenge enthält, wären 12 Dosen à 330 ml nötig, um den ADI-Wert zu überschreiten. Die auf dem Lebensmittelmarkt erhältlichen Limonaden unterschreiten die zulässigen Höchstwerte jedoch deutlich.

Es wird also eine echte Herausforderung, an den Höchstwert zu kommen. Und selbst dann komme ich noch lange nicht an die o.g. Grenze für Methanol. Das kann es also nicht sein, wovor so viele Leute Angst haben bzgl. Aspartam. Woher kommt diese Panik denn dann?

Natürlich finden sich immer wieder diverse Eso-Öko-Verschwörungs-Seiten im Internet, die zu fast allem (außer vielleicht Homöopathie, Handauflegen und Engel) was Beängstigendes zu schreiben haben (Man verzeihe mir diesen Tonfall aber da kann ich nicht neutral bleiben). Wenn das dann von Menschen ohne entsprechenden (Ausbildungs-)Hintergrund unreflektiert gelesen wird, dann setzt sich sowas fest bzw. ein negatives Gefühl gegenüber Aspartam stellt sich ein. Ist das auch faktisch begründet?
Die angesprochenen Internetseiten verweisen lediglich auf Quellen, die ihre Meinung vertreten bzw. erfinden gerne auch mal Interpretationen/Aussagen dazu.

Es wurden viele Studien zur Wirkung des Aspartam durchgeführt, teils mit unterschiedlichen Ergebnissen, teils wurde auch von Aspartam-Gegnern zuviel hineininterpretiert.

Red Bull – The Summer Edition – Beach Breeze

Red Bull Beach BreezeDer Sommer steht vor der Tür, also darf auch eine neue „Summer Edition“ von Red Bull nicht fehlen. Dieses Jahr entschied man sich für Red Bull – The Summer Edition – Beach Breeze. Na, an was denkt ihr denn so, wenn ihr hört, dass etwas nach „Beach Breeze“ schmeckt? Nach Meer? Spontan könnte ich mir Kokosnuss oder Ananas vorstellen. Bei den Zutaten gibt es jedenfalls keine Hinweise auf den Geschmack, die Liste unterscheidet sich zu den anderen Sondereditionen nur minimal.

Lasst uns mal daran riechen, vielleicht können wir dann mehr sagen. Riecht seltsam, das könnte Kokos sein. Vor dem Kauf eines Webhostings ist es wichtig, das auf dem Markt angebotene webhosting vergleich, da es viele Optionen mit unterschiedlichen Merkmalen und unterschiedlichen Preisen gibt.

Schmeckt unglaublich künstlich nach Kokos und undefinierbarer Frucht. Sehr süß. Ja, irgendwie erinnert es an Urlaub am Meer, aber nicht gerade angenehm.

Für eine 250mL-Dose Red Bull Summer Edition Beach Breeze haben wir im Rewe 99 Cent zzgl. 25 Cent Pfand ausgegeben.

Wie auch der normale Red Bull Energy Drink bietet dieser ebenfalls 32mg Koffein pro 100mL.

Geschmack: Kokos und undefinierbare Frucht, sehr süß.
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Coca Cola Energy

Coca Cola EnergyNanu, ein Energydrink von Coca Cola? Das ist doch was total neues, wie z.B. T-Online schreibt, oder? Nein, denn ab 2002 gab es aus dem Hause Coca Cola den Drink Burn. 2009 wurde allerdings der Vertrieb in Deutschland eingestellt, so dass ihn viele vergessen haben. Zudem gibt es ja auch noch Relentless von der Coca-Cola-Company. Wie auch immer, nun wollen wir mal Coca Cola Energy probieren.

Riechen wir doch mal daran. Das riecht wie ein typischer Energydrink. Das verwundert doch etwas, vor allem da er farblich eigentlich eher wie eine Cola aussieht.

Und wonach schmeckt der Drink? Eigentlich schmeckt es einfach als hätte man eine Dose Coca Cola mit Energydrink gemischt.

Die Coca-Cola-Company wird nicht müde bei diesem Energydrink zwei Sachen hervorzuheben: Zum einen ist der Drink ohne Taurin. Da haben manche Leute ja Angst vor – warum eigentlich? Zum anderen ist das Koffein natürlichen Ursprungs. Gerade bei Coca Cola erwarten wir eher so gar nichts natürliches. Man findet man auf der Dose auch keinen Hinweis, was denn nun genau der Ursprung sein soll. Ganz davon abgesehen, dass man dem Molekül den Ursprung überhaupt nicht ansehen kann. Was also bringt eine natürliche Zutat, wenn alle anderen Zutaten industriell hergestellt wurden?

Wie die meisten Getränke dieser Art enthält auch Coca Cola Energy 32mg Koffein pro 100mL, was die erlaubte Höchstmenge ist.
Eine 250mL-Dose kostete uns 1,19€ zuzüglich 25 Cent Pfand.

Geschmack: Cola mit Energydrink gemischt.
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Vita Energy Kiwi Apfel

Vita Energy Kiwi ApfelGerade haben wir noch Vita Energy Pfirsich Passionsfrucht probiert, nun möchten wir uns aber mal an Vita Energy Kiwi Apfel wagen. Ob der Drink uns auch überzeugen wird?

Also öffnen wir mal die Dose und riechen daran. Oh, das riecht nach süßen Apfelringen.

Und geschmacklich? Wir nehmen einen Schluck und es schmeckt nach einer Mischung aus Kiwi- und Apfelschorle. Im Vergleich zu anderen Energydrinks schmeckt dieser dabei aber überhaupt nicht künstlich und wirkt gekühlt an einem warmen Tag doch sehr erfrischend.

Wie die meisten Getränke dieser Art enthält auch Vita Energy Kiwi Apfel 32mg Koffein pro 100mL, was die erlaubte Höchstmenge ist.
Eine 330mL-Dose kostet im Onlineshop 99 Cent, zuzüglich 25 Cent Pfand.

Geschmack: Wie eine Mischung aus Kiwilimonade und Apfelschorle. Lecker!
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Daishō Blood

Daisho BloodDaishō Blood ist ein weiterer Energydrink von der kontroversen Person Attila Hildmann, der von dem Stadtmagazin Tip als Peinlichster Berliner 2017 ausgezeichnet wurde.

Kurz nach dem Öffnen der Dose riechen wir schon etwas fruchtig, beeriges. Das wirkt doch recht angenehm.

Der Drink schmeckt dann auch beerig und ist dabei nicht so süß wie andere Energydrinks. Im Nachgeschmack kommt jedoch das herbe Matcha heraus. Während wir dieses Getränk probiert haben, ist uns auch aufgefallen, dass der Drink rot ist, was man bei dem Namen schon vermutet hat.

Wie die meisten Getränke dieser Art enthält auch Daishō blood 32mg Koffein pro 100mL, was die erlaubte Höchstmenge ist.

Eine 250mL-Dose bekamen wir für 1,45 Cent, zuzüglich 25 Cent Pfand, beim Globus zu kaufen. Angeblich unterstützt man mit jeder Dose den Tigerschutz.

Geschmack: Beerige Limonade, mit herbem Matcha-Nachgeschmack.
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Vita Energy Pfirsich Passionsfrucht

Vita Energy Pfirsich PassionsfruchtJeder, der sich ein bisschen mit Erfrischungsgetränken auskennt, sollte Vita Cola kennen, oder? Jedenfalls gibt es von dem Hersteller seit geraumer Zeit nun Vita Energy. Davon hatten wir bisher leider gar nichts mitbekommen, was auch damit zusammenhängt, dass das Getränk hauptsächlich in Ostdeutschland vertrieben wird. Hier möchten wir nun Vita Energy Pfirsich Passionsfrucht probieren.

Wir öffnen die Dose und riechen daran. Kurz gesagt: Ja, das riecht definitiv nach Pfirsich.

Dann nehmen wir mal einen Schluck. Das schmeckt nicht nach einem normalem Energydrink. Fruchtig, man merkt den Pfirsich recht deutlich. Wüsste man nicht, dass das ein Energydrink ist, dann würde man das meiner Meinung nach nicht herausschmecken. Oft haben diese Drinks mit der Bezeichnung „Exotic“ ja eine künstliche Note, die finden wir hier überhaupt nicht.

Hier haben wir uns bei der Punktevergabe schwer getan. Ich hätte 5 Punkte gegeben, meine Frau war jedoch nicht so sehr angetan, so dass wir uns dann doch auf 4 Punkte geeinigt haben.

Wie die meisten Getränke dieser Art enthält auch Vita Energy Pfirsich Passionsfrucht 32mg Koffein pro 100mL, was die erlaubte Höchstmenge ist.

Eine 330mL-Dose kostet im Onlineshop 99 Cent, zuzüglich 25 Cent Pfand.

Geschmack: Pfirsichlimonade, man schmeckt nicht heraus, dass es sich um einen Energydrink handelt.
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Silberpfeil Energydrink

Silberpfeil Energydrink Nanu, ein Energydrink mit Mercedes-Stern auf der Dose? Was ist denn das? Silberpfeil Energydrink ist von der Silberpfeil Deutschland Vertrieb GmbH, welche ein offizieller Partner von AMG Motorsport sind, weswegen der Drink wohl den umgangssprachlichen Namen der Mercedes-Rennwagen hat. Jedoch scheint es wirklich nur eine Partnerschaft zu sein. Wie genau die Marken nun zusammenhängen ist mir nicht ganz klar. Falls jemand etwas genaueres weiß, dann bitte einfach in die Kommentare schreiben. Danke. 🙂

Dann öffnen wir mal die Dose und riechen daran. Hmm… riecht eigentlich wie ein gewöhnlicher Energydrink.

Beim Geschmack gibt es dann auch keine Überraschung. Das schmeckt einfach nach einem gewöhnlichen Energydrink, ohne jegliche Besonderheit. Hier muss man überlegen, ob dies einem der hohe Preis Wert ist.

Wie die meisten Getränke dieser Art enthält auch Silberpfeil Energydrink 32mg Koffein pro 100mL, was die erlaubte Höchstmenge ist.

Diese Dose bekamen wir von Sandra Iovine geschenkt, vielen Dank dafür! Eine 250mL-Dose kostete 1,50 Euro, zuzüglich 25 Cent Pfand.

Geschmack: Typischer Energydrinkgeschmack. Sehr süß.
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Daishō

DaishoDaishō ist ein Energydrink von der kontroversen Person Attila Hildmann. Ja, die Person, die Kritikern auf Bildern mit einer Pumpgun droht. Konzentrieren wir uns aber mal auf den Drink. Dieser Drink der Reihe soll nach Matcha und Guarana schmecken. Da sind wir doch mal gespannt.

Was heißt eigentlich Daishō? Kurz gesagt: Ein Daishō ist das Schwertpaar eines Samurai. Die Dose ziert auch das Bild eines kampfbereiten Samurai.

Den Geruch dieses Drinks ist sehr schwer zu definieren. Ich kann leider nicht sagen wonach das riecht. Irgendwas fruchtiges könnte man herausriechen, aber sicher sind wir uns da nicht.

Und wie schmeckt er? Man schmeckt hauptsächlich Matcha heraus. Wer Matcha kennt, findet es in Kombination mit Kohlensäure vielleicht etwas unangenehm. Was man dem Drink jedoch zugute halten muss, ist, dass er weniger süß schmeckt als die meisten Energydrinks.

Wie die meisten Getränke dieser Art enthält auch Daishō 32mg Koffein pro 100mL, was die erlaubte Höchstmenge ist.

Eine 250mL-Dose bekamen wir für 1,45 Euro, zuzüglich 25 Cent Pfand, beim Globus zu kaufen. Angeblich unterstützt man mit jeder Dose den Tigerschutz.

Geschmack: Weniger süße Matcha-Limonade.
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Kong Strong Wild Power Urban Classic

Kong StrongReden wir doch mal über Kong Strong Wild Power Urban Classic und klären dabei auch gleich mal, wieso wir so lange einen so populären Discounter-Energydrink nicht behandelt haben.

Manch einer weiß vielleicht noch, dass der Discounter Lidl vor der Kong-Strong-Reihe einen anderen Energydrink namens Mixxed Up hatte. Und im Grunde genommen handelt es sich bei Kong Strong um genau diesen Energydrink. Er ist vom selben Hersteller und die Zutatenliste wurde etwas angepasst. Die Brennwerte unterscheiden sich nur um 1kJ, was praktisch gar nichts ist. Geschmacklich entspricht dieser Drink somit auch eigentlich Mixxed Up, weswegen es bei uns nun keine hohe Priorität hatte diesen Drink möglichst schnell aufzunehmen.

Wir öffnen die Dose und riechen daran. Ja, das riecht sehr typisch nach Energydrink.

Aber das wichtigere ist ja der Geschmack, und der Drink schmeckt sehr süß, ist dabei jedoch auch leicht herb und säuerlich. Insgesamt ein doch angenehmer Geschmack.

Getränke der Kong-Strong-Reihe kann man ausschließlich beim Discounter Lidl erwerben. Hiermit hat Lidl zum zweiten Mal die Reihe gewechselt. Früher bot Lidl das Getränk Sitting Bull an, welche der Reihe Mixxed Up weichen musste, die nun mit dem hier genannten Kong Strong ersetzt wurde.

Mit 25 Cent pro 250mL-Dose ist dies einer der günstigsten, wenn nicht sogar der günstigste, Energy-Drink, der in Deutschland erhältlich ist.

Der Koffeingehalt ist mit 30mg pro 100mL 2mg unter der in Deutschland zulässigen Höchstmenge.

Geschmack: Sehr süß, leicht herb und säuerlich. Nicht zuviel Kohlensäure. Lecker.
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Flying Power Organic Energy Rhabarbergeschmack

Flying Power Organic Rhabarber EnergyFlying Power Organic Energy Himbeer-Minzegeschmack ist nicht der einzige Organic-Energydrink, den man aktuell bei Aldi findet. Es gibt eine weitere Sorte namens Flying Power Organic Energy mit Rhabarbergeschmack, welche wir hier probieren möchten.

Auch hier findet man wieder „Aroniasaft“ oder „Ginko-Extrakt“, was man doch eher selten bei den Zutaten eines Energydrinks findet.

Nach dem Öffnen der Dose riechen wir doch gleich mal daran. Das riecht nach Rhabarber, definitiv.

Geschmacklich werden wir dann mehr oder weniger insofern überrascht, weil wir wirklich nur Rhabarber schmecken. Sehr süß, fast schon zu süß, aber der typische Energydrinkgeschmack fehlt. Hier hat man einfach nur eine Rhabarberlimonade.

Diese Dose mit 500mL kauften wir im Aldi zum Preis von 99 Cent zzgl. 25 Cent Pfand. Koffein enthält dieser Drink 19mg/100mL, was bedeutend weniger ist als bei anderen Energydrinks.

Geschmack: Sehr süße Rhabarberlimonade.
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